Touren/Anlässe und Tourenberichte
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Nachfolgend sind die Programme 2022 bis 2025 dargestellt.
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So 23. Feb. 2025
Ski- und Schneeschuhtour
Tourenbericht der gemeinsamen Wanderung mit den Mitgliedern der Sektion Wildhorn:
Gemeinsame Tour mit der Sektion Wildhorn, Frohmatthütte, 23./24.2.2025
Diese gemeinsame Tour zur Frohmatthütte der Sektion Wildhorn fand nun schon zum x-ten Mal statt. Ursprünglich waren 9 Mitglieder unserer Sektion angemeldet, leider sind aber kurzfristig vier davon einem Krankheitsvirus verfallen und konnten nicht mitkommen. Die verbleibenden fünf, Arlette, Gallus, Fredy, Cecile und ich trafen sich um 13.00 Uhr im Rest.Hüsi in Blankenburg mit sechs Teilnehmern der Sektion Wildhorn. Nach kurzer Anfahrt hiess es das Auto parkieren und zu Fuss den ca. 800 HöM. langen, jedes Jahr steileren Anstieg mit den Rackets, resp. Ski in Angriff zu nehmen. Nach ca. 3 Std. erreichten wir die Frohmatthütte, wo uns das Hüttenwartpaar Heidi und Peter herzlich begrüssten. Es ist immer wieder sehr schön, mit unseren alten Freunden der Sektion Wildhorn dieses Wochenende zu verbringen, mit der Anmerkung, dass es jedes Mal etwas weniger sind! Nach reichhaltigem Frühstück sind wir zur Abstiegstour aufgebrochen, die Skifahrer waren doch etwas schneller im Tal als wir mit Schneeschuhen, wobei im unteren Teil der Schnee doch schon Mangelware wurde. Zum Abschluss waren wir alle noch bei Fritz und Ruth zu einem Abschlusstrunk eingeladen. Dabei wurde der Wunsch unserer Wildhorn-Freunde geäussert, auch einmal ins Freiburgerländli zu kommen. Ich werde diesen Wunsch erfüllen und sie diesen Sommer zu einer Wanderung ins schöne Jauntäli einladen. Zum Schluss möchte ich ganz, ganz herzlich danken für die Organisation und Gastfreundschaft dieser Tour.
Christian Rolli Düdingen
Gerne ergänze ich diesen Kurzbericht von Christian noch mit den Teilnehmern unserer Sektion Wildhorn. Es waren Traugott, Manfred, Ruth und Fritz, und die beiden Hüttenwartsleute Heidi und Peter. Danke Heidi für die gute Mit-Organisation und Verpflegung im Fromatt.
Wir hatten einen sehr gemütlichen fast „Familiären“ Abend im Fromatt.
Fritz Dubach Blankenburg
Do 20. Feb. 2025
Seniorentour
Senioren-Skitour Wistätthorn (2362 m.ü.M)
Bis auf`s Teufgrüe fuhren wir mit dem Auto. Dort schnallten wir die Skier an und über`s Ober Altläger stiegen wir bei leichtem Schneefall hinauf zum Hinder Laseberg. In der Zwischenzeit hat es aufgehört zu schneien. Nach kurzer Rast gingen wir weiter wobei der Eine oder Ander zwischendurch die “Schtoggla” von den Fellen kratzen musste! Um die Mittagszeit erreichten wir das Wistätthorn. Die Aussicht war nicht grandios aber eingige Nachbargipfel konnten wir sehen. Für die Abfahrt zum Auto war der Schnee etwas klebrig und schwer. Teilnehmer: Ueli Habegger, Oskar Marggi, Kurt Trachsel und Beat Schmid (Tourenleiter)


Sa 1. Feb. 2025
Skitour Hohgant - 2197 m.ü.M.
Aufgrund der Schneeverhältnisse wurde das Tourenziel angepasst. Die motivierte Gruppe von vier Personen traf sich am Morgen in Schwendi, kurz vor Grindelwald, um gemeinsam auf die Burg, oberhalb der Bussalp zu laufen. Bis kurz vor Schwendi war auf dem Talboden weit und breit kein Schnee zu sehen aber die Skitourengänger hatten Glück und konnten die Ski von Beginn weg unter die Füsse schnallen. Zwischen Nebelschwaden war immer wieder die faszinierende Nordwand des Eiger zu sehen und nach der ersten Stunde Aufstieg konnten die Vier den Nebel unter sich lassen und den ganzen Tag an der Sonne geniessen. Kurz vor der Bussalp mündete die Skitourenroute in den Schlittelweg, welcher gerne für ein paar Höhenmeter genutzt wurde um den grossen Stollen an den Fellen auszuweichen, die sich zwischenzeitlich bildeten. Da nützte nicht einmal der 20 jährige Wachs von Bruno etwas… ;-)
Auf der Burg angekommen, genossen die Tourengänger einen herrlichen Ausblick auf die Grindelwaldner 3- und 4000er und für einmal nicht den Blick auf die Zweisimmner oder Lenker Hausberge Rinderberg und Wildstrubel. Nach einer tollen Abfahrt auf teils unverspurten Hängen genossen die Tourengänger einen feinen Hauskaffee im Bergrestaurant Bussalp, bevor die rasante Aufgholjadt des Postautos auf der Schlittelpiste runter ins Tal begann. Natürlich konnte das Postauto eingeholt werden und die letzten Höhenmeter wurden aufgrund des Schneemangels mit dem Postauto zurück nach Grindelwald zurückgelegt. Mit sonnengebräunten Gesichtern fuhren die Tourengänger wieder zurück nach Hause.




So 19. Jan. 2025
Skitour Staldehore, 2262 m.ü.M.
SAC-Skitour Staldehore 2262müM
(in Gedanken bei der viel zu früh verstorbene Ariane)
Bernhard Riedo hat die Tour geplant, ist jedoch zwei Tage vor der Durchführung beim Skifahren am Knie so stark verletzt, dass er nicht führen konnte. Pascal Stürchler und Bruno Schletti übernahmen die Leitung.
Um 7:04 bestiegen wir in Zweisimmen den Zug. Bei Grund bei Gstaad startenten wir die Tour. Winde führten seit Freitag zu einer deutlichen Erhöhung der Lawinengefahrenstufe auf «mässig+». Wir entscheiden uns in der Gruppe trotzdem hochzugehen und die Lage oben zu beurteilen. Die Schneeverfrachtungen waren oben dann nicht problematisch, so dass wir auf den Gipfel hochgehen konnten. Die Abfahrt bis 100m zur Bushaltestelle erwies sich als teilweise sehr schön, teilweise als skitechnisch etwas heikel.
Daten:
- 1200 Höhenmeter
- Teilnehmende: Rahel Jakob, Sam Meier, Ernst Meinen, Oskar Marggi, Pascal Stürchler, Bruno Schletti
19.1.25/Bruno



Sa 18. Jan. 2025
Lawinenrettungsübung
Lawinenübung vom18. Januar 2025
«Das eigene LVS beherrschen» lautete die Zielsetzung, welche Peter Gempeler den 10 Teilnehmenden für den Nachmittag auf dem Sparenmoos verkündete. Aufgeteilt in 2 Gruppen wurden unter Leitung von Peter Gempeler und Reto Burri die folgenden Posten durchgearbeitet:
Suche von 3 Verschütteten mit dem LVS, Sondierungstechniken (Schneckensondierung usw.) praktische Beispiele von Sondierungstreffern, Ausgraben mit der persönlichen Schaufel (V-Förderbandsystem im Team).
Das gesetzte Ziel konnte mit Sicherheit erreicht werden. Zahlreiche Aha-Effekte zeugen davon.
Im Anschluss demonstrierte uns Reto mit seinem ausgebildeten und erfahrenen Lawinensuchhund Lasko die Rettung einer verschütteten Person aus dem Schnee. Mit unglaublicher Treffsicherheit und Geschwindigkeit ortete Lasko Margrith (die sich für das Ausharren im Loch zur Verfügung gestellt hatte) im Schneehaufen und befreite sie innert kürzester Zeit durch emsiges Graben. Lasko hatte sich das anschliessende Wurst-Gudeli wohlverdient.
Beim abschliessenden Fondue im Muma-Beizli wurde eifrig über vergangene und noch folgende Tourenerlebnisse berichtet. In der Hoffnung, dass aus der Lawinenübung nie ein Ernstfall wird.
Herzlichen Dank für die Organisation und Durchführung an Peter Gempeler und Reto Burri.
Teilnehmer:
Peter und Jasmin Camponovo, Susanne Matti, Margrit Hari, Yvonne Zeller, Rahel Jakob,
Oskar Marggi, Beat Schmid, Samuel Meier, Heidi Gempeler
Herzlichen Dank an Peter Camponove für den Bericht








Sa 11. Jan. 2025
Tourenleiter Weiterbildung
An einem kalten und etwas nebligen Januar Samstag fand die jährliche Tourenleiter*innen Weiterbildung statt.
Dieses Mal wurde dies durch die Sektion Oldenhorn organsiert. Bergführer Peter Solberger empfing uns um 08:30 im noblen Golfhotel auf den Sannenmöser. Nach einer kurzen Theorie zum Thema Lawinenkunde und Tourenplanung, starteten wir mit unserer Skitour Richtung Planihubel-Schneitgrat.
Unterwegs wurden verschiedene Themen wie: Routenwahl, Spuranlage, LVS-Suche, Verhalten bei einem Lawinen-Unfall, Bau eines Rettungsschlitten, sowie das Überleben im Sturm, angeschaut und rege diskutiert.
Es war ein interessanter und lehrreicher Tag zusammen mit der Sektion Oldenhorn. Besten Dank an Peter Solberger und an die Sektion Oldenhorn.






Sa 28. Dez. 2024
Skitour je nach Schneesituation
Hugeli -Planihubel (Pulverabfahrten anstatt Jassen)
Obwohl wir uns genau zu viert am Bahnhof Zweisimmen einfanden, war Jassen keine Option. Zu gut das Wetter und die Aussicht auf Pulverschnee. Mit einem Schritt wie ein Uhrwerk führte uns Bernhard von Saanenmöser aufs Hugeli (1’898m). Die ehemalige Skilift Bergstation bietet mit Bänkli und 360Grad-Aussicht perfekte Bedingungen für einen Gipfelhalt.
Bei der Abfahrt in Richtung Grischbach bis auf eine Höhe von 1'690m fanden wir unberührte Hänge mit tollem Pulverschnee. Der anschliessende Aufstieg zum Planihubel (1’879m) war ein zahlbarer Preis für dieses Vergnügen. Nach kurzem Hubelhalt konnten wir den Osthang zum Simnegrabe ebenfalls bei guten Bedingungen geniessen. Und wer hätte das erwartet, die Schneelage erlaubte mit kräftigem Stockeinsatz über den Simneweg eine Abfahrt bis an die Hauptstrasse in Saanenmöser. Nach verdienter Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes im Dorflädeli brachte uns die MOB erstklassig zurück nach Zweisimmen.
Herzlichen Dank dem Tourenleiter Bernhard. Teilnehmer: Bernhard, Gianna, Pascal, Peter (Bericht).








Sa 21. Sept. 2024
Klettern Engstlenalp








So 25. Aug. 2024
Wiwanni
Unsere Hochtour über Lagginhorn ist zuerst aus verschiedenen Gründen zur Hochtour über den Gitzigrat aufs Balmhorn und schliesslich zu einer Tour Richtung Wiwanni umgewandelt worden. Was wir dann genau dort unternehmen wollten, stand noch nicht fest. Sicher war, dass wir Klettermaterial mitnehmen sollten.
So ist unsere Truppe bestehend aus den zwei Tourenleitern Stefan und Ivette, Bernhard, Ernst und mir voller Elan gegen Mittag am 25.8.mit dem Zug Richtung Ausserberg gestartet. Der Himmel hat sich vor dem Lötschberg grau in grau präsentiert, doch hat es glücklicherweise nicht mehr geregnet. Nach dem Tunnel lachte uns die Sonne entgegen. Wie heisst es so schön: „Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel.“ Am Bahnhof Ausserberg angekommen, stellten wir fest, dass uns unser Taxi vergessen hatte. Schnell organisierte Stefan uns das Taxi erneut. Dieses setzte uns beim Fuxtritt ab. Von dort wanderten wir durch Lerchwald, vorbei an den walliser Kampfkühen hoch zur Wiwannihütte. Dort oben wehte vorerst ein unangenehmer Wind, doch hielt es uns nicht ab, unseren wohlverdienten Kuchen draussen hinter der windgeschützten Wand zu verzehren. Gleichzeitig studierten wir die Karte der Umgebung. Wir kamen zum Schluss, dass wir die Route H, den Gemstritt, zum Wiwannihorn hochklettern, über den Grat steigen und bei der zweiten Abseilstelle wieder nach unten abseilen wollten. Dazu erkundetet Stefan vor dem Apéro den Einstieg. Die anderen übten an einem Felsen vor der Hütte die für die Tour notwenigen Klettermanöver. Unser Gleichgewicht testeten wir auf der Slackline neben der Hütte. Die Hütte erwies sich als gemütliche kleine Berghütte mit Plumpsklo draussen und einem Brunnen für die Körperhygiene. Kurz vor Stefans Rückkehr entdeckten wir eine Herde Steingeissen mit ihren Jungen. Dann waren Apéro und Nachtessen angesagt. Vor der Nachtruhe genossen wir den Sonnenuntergang, der leider ein wenig von aufziehenden Wolken und dem hochsteigenden Nebel überschattet war.
Am nächsten Morgen packten wir nach dem Frühstück unsere Tagesrucksäcke zügig. Der Sonnenaufgang war leider nicht zu sehen, weil sich vor der Hütte der Nebel ausbreitet. Unsere Portion Optimismus auf einen sonnigen Tag hatten wir in die Rucksäcke eingepackt und so wanderten wir zur Einstiegsstelle für die Kletterei hoch. Nun tauschten wir unsere Wanderschuhe gegen die Kletterfinken. Wie besprochen bildeten wir die beiden Seilschaften: eine Dreierseilschaft bestehend aus Stefan, Bernhard und mir sowie einer Zweierseilschaft mit Ivette und Ernst. Nach der vierten Seillänge konnten wir endlich das Nebelmeer bestaunen. Majestätisch ragten die schnee- und eisbedeckten Gipfel der Hochalpen aus dem Nebel empor. Was für eine wunderschöne Aussicht! Nach weiteren drei Seillängen und einem kurzen Aufstieg über Geröll (nun wieder in den Bergschuhen) erreichten wir den Gipfel. Dort stärkten wir uns und genossen abermals die bezaubernde Aussicht, bevor wir Richtung Gross Ougstchummuhorn über den Grat Richtung Abseilstelle kletterten. Die „Liftfahrt“ über die Platten mit selbst Abseilen war für mich ein sensationelles Abenteuer. Unten angekommen, wurden die Klettersachen im Rucksack eingepackt. Wir wanderten hinunter zur Hütte, um all unsere restlichen Dinge ebenfalls im Rucksack zu verstauen, eine gute Suppe und Kuchen zu geniessen und den Abstieg zum Fuxtritt in Angriff zu nehmen. Damit wir unsere Knie nicht noch mehr belasten mussten, entschieden wir, beim Fuxtritt wieder das Taxi zu bestellen, in der Hoffnung dass es diesmal rechtzeitig erscheinen würde. Erschienen ist das Taxi mehr oder weniger zur abgemachten Zeit, doch ruinierte der Taxichauffeur beim Wendemanoeuver das Auto. Carrossserieschaden! Ob dabei auch das Chassi verzogen wurde, weitere Schäden bestanden, wussten wir nicht. Flüssigkeit ist keine ausgelaufen. Das Taxi war noch fahrtüchtig. Mit ungutem Gefühl stiegen wir ein, kamen dann auch wohlbehalten am Bahnhof Ausserberg an, aber für uns alle war die Taxifahrt nach unten mit mehr Bedenken behaftet als die ganze, nicht einfache Kletterei. Zufrieden mit unserer herrlichen 2-Tages-Tour stiegen wir in den Zug ein und fuhren nach Hause.
Wir haben zwei ausgesprochen schöne, unvergessliche Tage im Gebiet des Wiwanni verbracht.








Mo 12. Aug. 2024
Wandertage Wallis
Tourenbericht
SAC-Tour vom 12. / 13. August 2024
Grand-Dixence - Cabane des Dix – Col du Riedmatten – Lac Bleu – La Gouille
Teilnehmerinnen / Teilnehmer:
Regula Siegfried, Margrit Hari, Susanne Matti, Cornelia und Ernst Gempeler,
Ueli Habegger, Sepp Sigrist, Peter Gempeler
Am Montag 12. August durften wir bei wunderbarem Sommer-Wetter bei der Staumauer Grand-Dixence unsere Zweitägige Tour starten, die Blumenvielfalt und das Panorama auf dem Weg zur Cabane des Dix war sehr schön und eindrücklich.
Am nächsten Morgen führte uns der Weg über den Col de Riedmatten (bekannter Übergang der Patrouille des Glaciers), auf diesem Weg kamen uns die Steinböcke sehr nahe, weiter ging es zum Lac-Bleu und dann nach La Gouille.
Vielen Dank an euch alle für die tolle Kameradschaft, wir durften gemeinsam eine weitere schöne Tour erleben.
Die Tourenleiterin
Heidi Gempeler








So 28. Juli 2024
Germannrippe Wildhorn, alter Klassiker
Wir schreiben den 28sten Juli 2024.
Ein Expeditionsteam bestehend aus der Leitung Stefan Hodel/gebürtig Mannried, Ivette Richter/gebürtig Ostdeutschland, den wagemutigen Teilnehmern Bernhard Riedo/gebürtig Fribourg, Ernst Meinen/Boltigen, Joe Molloy/gebürtig Australien, Robin Gremaud/gebürtig Fribourg und den Hüttenseelsorgern Annemarie und Robert Koller/Bern hat sich zusammen gefunden, um den alten Klassiker des Simmentals zu besteigen: Via Germannrippe auf das Wildhorn mit stolzen 3246 M.ü.M.
Nach wohl überlegter Planung brach das achtköpfige Team tugendhaft zum Basecamp um 10:05 Uhr am Bahnhof Zweisimmen auf. Mit dem Zug und Bus ging es zur Iffigalp. Dort wurde der zweieinhalb-stündige Marsch zur Wildhornhütte angetreten. Auf dem Weg stiess die Truppe auf artenreiche eindrucksvolle Flora, diverse imposante Kuhsorten, eine spezielle Spezies LangpickelWanderer (die der holländischen Sprache mächtig waren) und zur Freude aller auch auf eine hervorragende Witterungslage.
Bereits um 14:00 Uhr erreichten sie das Tagesziel, sodass nach einer kräftigenden Pause im Anschluss der Zustieg für den kommenden Gipfelsturm ausgekundschaftet werden konnte. Was für ein glücklicher Zufall, dass auf dem Weg nicht nur Steinmänner, Steinfrauen und sonstige Steinwesen anzutreffen sind. Es befindet sich unweit des Pfades ebenso der, in karger Steinlandschaft und von jeglicher Zivilisation abgeschnittene, Dürrsee. Mit unterschiedlich hoher Motivation wurde der Sprung ins erfrischende Nass angegangen. Das Resultat der gestrafften Haut konnte sich sehen lassen ;)
Frohen Mutes ging die Crew zurück zur Hütte, um letzte Absprachen zur Tourenplanung, Seilschaftsbildung und Strategien für den kommenden Tag zu besprechen. Dank dem Apero war dies dann auch eine kurzweilige Angelegenheit. Wohl verdient konnte daraufhin das vorzügliche Vier-Gang-Menu verzehrt werden. Gestärkt und mit ungetrübter Stimmung ging es frühzeitig ins Massenschlaflager.
Nach mehr oder weniger erholsamen Schlaf klingelte der Wecker 3:20 Uhr am Morgen. Es wurden nicht viele Worte verloren, jeder Handgriff sass, sodass pünktlich 4:02 Uhr mit Stirnlampen der Einstieg zur Germannrippe angesteuert werden konnte. 1h 25min später und einige Schnee- und Geröllfelder weiter wurde der Einstieg zur Germannrippe bei Morgendämmerung erreicht. Aufgeteilt in drei Zweierseilschaften wurden heldenhaft die kommenden 600 Kletterhöhenmeter bezwungen. Im Schwierigkeitsgrad bis 5a in Bergschuhen zeigt sich, dass alle eine solide Technik, Ausdauer, Erfahrung und Konzentration aufweisen. Ausreichend Entschädigung für die Mühen kam in Form eines malerischen Sonnenaufgangs in den ersten Seillängen. Zudem verzauberte die einzigartige, wilde und einsame Landschaft. Ein Augenschmaus!
Mit geschärften Sinnen meisterten alle mit bravour die Schlüsselstelle und so konnte der lange steinige Grat erreicht werden. Nachdem dieser schwindelfrei am kurzen Seil überschritten wurde, konnten die Schotterhänge erlangt werden. Hier war ein seilfreies Vordringen bis zum Gipfelkreuz vom Wildhorn möglich.
Ortszeit 10:54 Uhr am 28sten Juli 2024 war es vollbracht! Was für eine mächtige Bergkulisse sich da bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein gen Wallis erstreckte ist nicht in Worte zu fassen.
Nachdem sich dem Gipfelglück ausgiebig hingegeben wurde stürzten sich die Gerfährten unerschrocken in ihr letztes Abenteuer: der Abstieg über den Gletscher. Dank der fabelhaften Schneekonsistenz war ein rasches vorankommen gesichert. Nur im unteren Teil, bei der Querung eines eisigen Abschnitts, mussten die Steigeisen aus dem Rucksack geholt werden. Gesund, munter und zufrieden erreichte das Expeditionsteam am frühen Nachmittag (genaue Uhrzeit unbekannt) die Hütte. An diversen Getränken und Speisen konnte es sich erlaben und alsdann der/die Letzte es geschafft hat alle Sachen in den Rucksack zu packen, sich umzuziehen und die Vorkehrungen zum Abstieg zurück zur Iffigalp zu treffen, beschritten sie den Pfad hinab ins Tal.
Der Bus 16:00 Uhr brachte die zufriedene Meute die letzten Meter hinunter ins Simmental an den Lenker Bahnhof. Schlussendlich kamen alle wohl behalten mit fantastischen neuen Eindrücken in ihren Destinationen an.
Das Endresultat: Mission reibungslos geglückt! Wir danken an dieser Stelle allen Teilnehmenden, es war uns ein Vergnügen mit so einer grandiosen Gruppe unterwegs zu sein








Mo 15. Juli 2024
Bergwanderung Unterengadin
Bergwanderung Unterengadin (15. bis 18. Juli 2024)
Nach langer Zugfahrt starteten wir kurz nach Mittag ab Plan San Jon (Scuol) Richtung Lischana-Hütte. Anfangs im Wald und dann im offenen Gelände wurde es recht heiss bei diesem Aufstieg. Kurz vor der Hütte wurde es mit dem Bergwind etwas kühler. Mit einem fast einheimischen Dialekt wurden wir in der Hütte empfangen (Hüttenwartin aus Adelboden und Hüttenwart aus dem Kandertal). Mit diversen Getränken und Kuchen genossen wir das Zvieri. Am nächsten Morgen stiegen wir hinauf zur Fuorcla da Rims (2935müM). Hier wurde die Umgebung und auch das Klima rauher, auch hatte es noch einige kleine Schneefelder auf dem Weg. Während dem Abstieg zur Alp Sursass zogen immer mehr Wolken auf und etwa eine halbe Stunde vor der Sesvenna-Hütte (Südtirol) fing es an zu Regnen. Somit kamen wir etwas nass in dieser Hütte an, ab ca. 15.00Uhr “sonnte” es wieder und wir konnten unsere nassen Kleider wieder trocknen. Am Mittwoch Morgen war es bewölkt aber für den Aufstieg auf die Fuorcla Sesvenna (2819müM) doch angenehm. Während diesem Aufstieg wurden wir von Giachen und seinen Kollegen (Steinböcken) beobachtet! Da es oben auf dem Pass etwas windig war verweilten wir hier nur kurz und machten eine grössere Pause weiter unten im Val Sesvenna. Ueber Maragun wanderten wir durch dieses schöne Tal hinunter nach S-charl wo wir am frühen Nachmittag im Hotel ankamen. Auch an diesem Nachmittag hatten wir wieder Zeit um einen Jass zu “klopfen”. Etwas früher als an den vorigen Tagen starteten wir für die Wanderung Richtung Ofenpass. Dieses Tal ist bekannt durch seinem Arvenwald. Bis zur Alp Astras ist die Steigung relativ klein aber hinauf zur Fuorcla Funtana da S-charl (2392müM) doch wieder etwas steiler. Nach kurzem Abstieg über Plaun da l`Aua und einen Arvenwald erreichten wir den Ofenpass um die Mittagszeit. Hier hatten wir noch etwas Zeit um vor unserer Rückreise im Restaurant einzukehren.
Teilnehmer: Heidi und Peter Gempeler, Susanne Matti, Margrit Hari, Ueli Habegger und Beat Schmid (Tourenleiter)








Do 20. Jun. 2024
Bergwanderung
Senioren-Berwanderung vom 19. Juni 2024 (Widdersgrind 2103müM)
Da das Wetter für den Mittwoch (19.6.24) besser angesagt war als für den Donnerstag wurde diese Bergwanderung vorverschoben. Bis auf`s Nässli (Oberwil) sind wir mit dem Auto gefahren. Ab dem Nässli Richtung Nordwesten über den Grat bei gutem Wetter auf den Widdersgrind gestiegen. Hier konnten wir eine wunderbare Fernsicht geniessen.Oberhalb dem Schattigseeli machten wir unseren Mittagshalt. Ueber die Lohegg und Domeren wanderten wir zurück zu unseren Auto`s. Bei Ruth und Fritz Dubach wurden wir Eingeladen um unseren Durst zu löschen; Herzlichen Dank. Teilnehmer: Ruth und Fritz Dubach, Otto Kuhnen, Ueli Habegger, Manfred Lempen und Beat Schmid (Tourenleiter)








Sa 8. Jun. 2024
Klettern Grimsel
Leider war das Wetter eher zweifelhaft, deshalb haben wir uns für den Klettergarten Bockstor in Unterseen entschieden.




So 19. Mai 2024
Räblä u chnüple im Fromatt
Wo kann man Seilrutsche, Knotenkunde, Gitarrenklänge, Kartenspiele, Kletterfelsen, Birkhuhngesänge, Gelächter, Feinkost, Bikeabenteuer, Schlangenhäute und Naturschönheiten an einem Wochenende entdecken und erleben?
Auf 1800 M.ü.M. oberhalb von Blankenburg!
Eine handvoll Mitglieder der SAC Sektion Wildhorn wollte das gesellige Pfingstwochenende wieder zum Leben erwecken. Deshalb wurde zum aktiven Beisammensein im Spillgertengebiet eingeladen.
Es fanden sich so einige Neugierige in der Fromatthütte ein. Zu Fuss oder mit dem Bike wurde der Aufstieg zur Hütte auf 1800 M.ü.M gemeistert.
Als Belohnung lockte köstlicher, selbst gebackener Kuchen sowie verschiedene Aktivitäten.
Sonntag und Montag stand am Vormittag Klettern im Klettergarten Scheidegg auf dem Programm. Hier gab es Routen in jedem Schwierigkeitsgrad, sodass sich alle tapfer ausprobieren konnten.
Auf dem Weg dorthin wurde gestaunt, was die Flora und Fauna in unserer Region alles zu bieten hat. Prächtige Frühblumen zeigten sich farbenfroh. Eine frisch gehäutete Schlange hauchte uns Faszination & Ehrfurcht zugleich ein. Ein Birkhuhn wollte sich nicht zeigen, hat uns aber mit seinen typischen Lauten stets begleitet und auch die Murmeltiere waren nicht weit entfernt.
Am Nachmittag gab es Spiel und Spass rund um die Hütte. Wagemutige konnte die Tyrolienne hinunter sausen. Heldenhaft wurde Höhenangst beim Abseilen in den Überhang therapiert. Nützliche Seiltechniken für die nächsten Bergtouren konnten kennen gelernt werden und verschiedene Flaschenzüge ausprobiert.
Für das leibliche Wohl wurde mit einer ausserordentlich hervorragenden Bewirtung gesorgt. Auch Tagesgäste kamen dabei nicht zu kurz.
Bei Sonnenuntergang erfüllte gar lieblicher Gruppengesang in Begleitung von beherzten Gitarrenspiel die Terasse. Lachende und zufriedene Gesichter prägten das Bild in der Hütte bei Kartenspiel und Plausch.
Wir danken dem Wetter, dass es sich letztendlich doch von seiner besten Seite gezeigt hat. Aber vor allem danken wir natürlich allen Helfenden sowie den Teilnehmenden für das rundum gelungene Wochenende.
Voller Vorfreude sehen wir bereits jetzt Pfingsten 2025 entgegen, wenn es wieder heisst "Räbla u chnüble im Fromatt"!








Fr 10. Mai 2024
Wanderung im Wallis mit Suone







